Praxisratgeber
Reifeneinlagerung dokumentieren: Satz, Zustand und Lagerplatz
Halten Sie für eingelagerte Reifen fest, zu welchem Kunden und Fahrzeug sie gehören, wo sie liegen und welchen Zustand die einzelnen Räder haben. Dieser Leitfaden trennt Satzdaten, aktuelle Messwerte und tatsächliche Lagerbewegungen. Frühere Messwerte ersetzen keine neue Prüfung.
Satzdaten und Einzelradprüfung unterscheiden
- Zuordnung
- Kunde, Fahrzeug und Reifensatz müssen eindeutig zusammenpassen. Suchen Sie über vorhandene Kundendaten oder Kundennummern, bevor Sie einen neuen Bestand anlegen.
- Satz
- Art, Saison, Marke und Dimensionen beschreiben den Bestand. Vorder- und Hinterachse können unterschiedliche Größen haben.
- Einzelne Räder
- Profiltiefe, DOT und Zustandsnotizen gehören zur jeweiligen Radposition und zum Datum der Prüfung.
- Lagerbewegung
- Der tatsächliche Platz und der dokumentierte Wechsel zeigen, wo sich der Satz befindet.
Die AutoLibs-Reifenlagerverwaltung führt diese Angaben zusammen. Eine allgemeine Bemerkung wie „Reifen gut“ ersetzt keine nachvollziehbare Prüfung der einzelnen Räder.
Am tatsächlichen Zustand messen und beschreiben
Prüfen Sie jedes Rad und tragen Sie nur tatsächlich ermittelte Werte ein. Kennzeichnen Sie Beobachtungen konkret, etwa Ort und Art einer sichtbaren Beschädigung. Kopieren Sie weder Profiltiefen noch DOT-Angaben pauschal vom letzten Besuch auf eine neue Prüfung.
Bei einem Satz ist an einem Rad eine Auffälligkeit erkennbar. Das Team erfasst die Beobachtung an der richtigen Position und hält das Prüfdatum fest. Die übrigen drei Räder werden ebenfalls einzeln geprüft. Aus einer einzigen Beobachtung wird kein unverändert übernommener Zustand des gesamten Satzes.
Die Dokumentation ersetzt keine fachliche Beurteilung der Verwendbarkeit. Dieses Beispiel enthält bewusst keine pauschale Freigabe zum Montieren und keine rechtliche Beweisgarantie.
Den tatsächlichen Satzwechsel gesondert dokumentieren
- Den zu montierenden Satz und das zugehörige Fahrzeug prüfen.
- Den tatsächlich abmontierten Satz identifizieren oder korrekt neu erfassen.
- Einlagerung oder Rückgabe des abmontierten Satzes ausdrücklich wählen.
- Bei Einlagerung den vorgeschlagenen frei werdenden Platz auf Eignung und Verfügbarkeit prüfen.
- Erst nach dem tatsächlichen Wechsel die Lagerbewegung bestätigen.
Eine Terminanfrage oder Reservierung bewegt keine Räder. Wenn der abmontierte Satz eingelagert werden soll, kann der durch die Montage frei werdende Platz als Vorschlag dienen. Eine ausdrückliche andere Platzwahl hat Vorrang. Der Organisationsleitfaden beschreibt die Vorbereitung der Lagerplätze.
Vor dem nächsten Termin eindeutig wiederfinden
Prüfen Sie, ob der Bestand über Kunde, Kundennummer und Lagerplatz auffindbar ist. Bei mehreren Fahrzeugen desselben Kunden reicht der Name allein nicht. Für Sätze mit verschiedenen Achsgrößen hilft die Checkliste zur Größenzuordnung.
Die Kunden-App zeigt dem berechtigten Kunden seine bereitgestellten Satzinformationen. Interne Lagerplatzangaben bleiben der Werkstatt vorbehalten. Für den nächsten Besuch führt die Radwechsel-Anfrage vom gespeicherten Satz zur passenden Leistung.
Häufige Fragen
Gehört die Profiltiefe zum gesamten Satz?
In AutoLibs wird die Prüfung den einzelnen Radpositionen mit Prüfdatum zugeordnet. Ein pauschaler Satzwert ersetzt die Einzelprüfung nicht.
Kann ein neuer Termin den Lagerplatz automatisch ändern?
Eine Reservierung allein bewegt keinen Bestand. Die tatsächliche Montage, Einlagerung oder Rückgabe muss gesondert dokumentiert werden.
Sieht der Kunde den internen Lagerplatz in der App?
Nein. Interne Lagerplatzangaben bleiben der Werkstatt vorbehalten.
Prüfen Sie den Ablauf mit Ihren eigenen Beispieldaten.
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